| Mit 80 Teilnehmern und zwei Bussen machte sich Aichach Mitte August auf den Weg: Entlang der Sisi-Straße ging es bei der sechsten Tour von „Stadt auf Reisen“ diesmal nach Triest. Ziel und Höhepunkt der viertägigen Reise war Schloss Miramare, der malerische einstige Zufluchtsort der Kaiserin hoch über der Adria. Dort wurden die Gäste, darunter Bürgermeister Klaus Habermann mit Gattin Heidi, vom Triester Vize-Bürgermeister Paolo Rovis empfangen – mit „großem Hof“: Eine Triester Blaskapelle sorgte für den würdigen musikalischen Rahmen.
Schon zuvor gab es auf Sisis Spuren zahlreiche interessante Stationen und einige Überraschungen: eine historische Stadtführung mit Schauspielern in Innsbruck, ein „Exklusiv-Besuch“ der herrlichen Parkanlage von Schloss Trauttmannsdorf in Meran, dann Bozen, der Gardasee… Ein weiteres Highlight war der Besuch der Cattedrale di San Guistu mit Orgelkonzert und einem wunderbaren Blick über Triest. In ausgewählten Restaurants abseits des Massentourismus kam auch die Kulinarik nicht zu kurz. Kein Programm von der Stange jedenfalls – die von der Stadt Aichach initiierte und von der Regio Augsburg organisierte Reise war sorgfältig und individuell zusammengestellt.
Die Sisi-Straße, die in Aichach-Unterwittelsbach ihren Anfang nimmt, hat viel zu bieten. Dass sie touristisch immer mehr an Bedeutung gewinnt, belegen steigende Besucherzahlen. Auch die Aichacher folgen gerne Sisis Spuren und sind auch im nächsten Jahr wieder dabei. Dann geht es voraussichtlich nach Regensburg, dem neuen Partner der Sisi-Straße, und im Jahr darauf – so ist es geplant – ins ungarische Gödöllö.
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