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Wittelsbacher Museum

Wegen Umbauarbeiten ist das Wittelsbacher Museum bis voraussichtlich April 2020 geschlossen. Eine Besichtigung ist derzeit nicht möglich.

Wittelsbacher Museum

Die Geschichte der Stadt Aichach ist eng mit der Geschichte des Hauses Wittelsbach verknüpft. Dieses Stadttor, spätestens um 1418 unter Herzog Ludwig im Barte bei der Verstärkung der Stadtmauern errichtet, konnte trotz der im Dreißigjährigen Krieg zugefügten Brandschäden sein mittelalterliches Aussehen bewahren.

Das im Juli 1989 als siebtes Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München eröffnete Wittelsbacher Museum wurde im Juli 2019 von der Stadt Aichach übernommen. Nach Sanierungsarbeiten wird dort wieder ein Museum eingerichtet mit den Schwerpunkten Burg Oberwittelsbach und Burgenarchäologie. Das Museum wird sich sowohl der Bedeutung mittelalterlicher Burgen im Allgemeinen widmen wie auch der Burg Wittelsbach im Speziellen. Gezeigt werden auch Funde der archäologischen Grabungen aus den Jahren 1978 bis 1981. Darüber hinaus wird im Wittelsbacher Museum das „Grubet“, ein früh- und hochmittelalterliches Erzgrubengebiet rund 3 km westlich des Aichacher Stadtzentrums, behandelt werden. Das „Grubet“ war einer der wichtigsten Eisengewinnungsplätze im damaligen Bayern.  

Vom Turm aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt.